Rund um den Globus

Weihnachtsbräuche aus aller Welt

Ob mit Santa Claus, dem Christkind oder Rudolph dem Rentier – wenn wir ganz ehrlich sind, freuen wir uns doch alle schon jetzt riesig auf das Weihnachtsfest und die dazugehörigen besinnlichen Tage. Aber am allerschönsten bei dem ganzen Trubel rund ums Fest ist doch eigentlich die Vorfreude: In den Wochen vor dem Fest werden beim Betrachten der vielen Lichter und Dekorationen selbst Erwachsene auf einmal wieder zu Kindern. Aber wie sieht es eigentlich in anderen Ländern aus. Trifft das Sprichwort „Andere Länder, andere Sitten“ auch im Fall von Weihnachtsbräuchen zu? Hier die für viele vielleicht beruhigende Nachricht: Wer sich entscheidet, das Fest abseits der Heimat zu verbringen, muss sich häufig gar nicht allzu sehr umstellen, denn in vielen europäischen Ländern und in den USA wird das Weihnachtsfest ähnlich wie bei uns mit einem geschmückten Tannenbaum, Geschenken und einem Festessen im Kreise der Liebsten gefeiert. Es gibt aber auch spannende neue Bräuche und Traditionen, wie Weihnachten gefeiert wird. Wir stellen Euch verschiedene Weihnachtstraditionen rund um den Globus vor.

Weihnachtsmann, Christkind oder doch das Rentier – wer bringt die Geschenke?

Was wäre eigentlich ein Weihnachtsfest ohne Geschenke? Natürlich müssen es nicht gleich die großen Berge sein, die unter dem geschmückten Tannenbaum liegen, aber irgendwie gehört die Vorfreude auf die eine oder andere Überraschung doch einfach dazu. Vor allem für Kinder. Manchmal wünschen wir uns regelrecht, dass deren fantasievollen Vorstellungen vom Weihnachtsmann und Christkind niemals verblassen. Dabei stellt sich die Frage: Wer bringt denn nun eigentlich wo die Geschenke?

  • In Estland bekommen die Kinder in der Adventszeit zunächst Besuch von den Weihnachtselfen, ehe sie am 24. Dezember vom „Jõuluvana“, dem alten Weihnachtsmann besucht werden.
  • In Finnland kommt der „Joulupukki“ aus Lappland und fährt mit dem Rentierschlitten von Haus zu Haus
  • In Österreich fliegt traditionell das Christkindl durch das geöffnete Fenster in die gute Stube und legt am Weihnachtsabend Geschenke unter den geschmückten Christbaum
  • In den Niederlanden verteilt bereits am 6. Dezember der „Sinterklaas" mit seinem Begleiter, dem „zwarte Piet", süße Gaben und kleine Geschenke
  • In Portugal ist es der „Pai-Natal“, der am Weihnachtsmorgen mit seinen Gaben für leuchtende Kinderaugen sorgt.
  • In den USA warten alle sehnsüchtig auf die Ankunft von „Santa Claus", der am Weihnachtsmorgen durch den Kamin kommt und die dort aufgehängten Socken mit Geschenken füllt.

Von Kartoffelsalat bis Glögi – kulinarisches Weihnachten

Ob in Finnland, Portugal oder Griechenland – ganz gleich, wo auf der Welt Weihnachten gefeiert wird: ein Festessen und süßes Gebäck gehören in den meisten Ländern zur festen Tradition dazu. Zu diesem Festmahl versammeln sich die Familien meist gemeinsam an einem Tisch und genießen das Zusammensein und die Ruhe nach einer meist hektischen Adventszeit. Auch wenn sich die Bräuche in vielen Ländern nur minimal unterscheiden – kulinarisch gesehen hat doch jedes Land seine ganz eigenen Traditionen. Hier eine Auswahl an einigen Ländern und den dazugehörigen kulinarischen Weihnachtsgenüssen:

  • Deutschland: schlesische Weißwurst mit Kartoffelsalat
  • Finnland: Piparkakut (Pfefferkuchen) und Glögi (Weihnachtspunsch) zum Dessert
  • Portugal: Cozido à Portuguesa (Eintopf) und Bacalhau (getrockneter Stockfisch)
  • Griechenland: Kourabiedes (Butterplätzchen mit Mandeln)
  • USA: Eggnog als Willkommensdrink für die Gäste

Küsse unterm Mistelzweig und geschnittene Äpfel

Auch wenn der Tannenbaum – ob echt oder künstlich – in den meisten europäischen Ländern eindeutig zum traditionellen Brauch dazu gehört, so gibt es doch ein paar Weihnachtsbräuche, die von der Norm abweichen. Wer die Feiertage zum Beispiel in Tschechien verbringt, wird sicherlich mit geschnittenen Äpfeln in Berührung kommen. Der Brauch dahinter: Die Äpfel werden halbiert, erscheint in dem Kern ein Stern, steht ein gutes Jahr bevor. Ist ein Kreuz zu sehen, wird es eher ein schlechtes. Außerdem gehört es zum tschechischen Brauchtum, dass die jungen Mädchen an Weihnachten ihre Schuhe über die Schulter werfen. Zeigen die Schuhspitzen daraufhin nach vorne, steht eine baldige Hochzeit an. Äußerst romantisch zeigen sich rund um das X-Mas-Fest die Amerikaner. Sie hängen bevorzugt Mistelzweige auf, unter den sich Paare küssen dürfen – oder manchmal auch müssen.



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