Rund um den Globus

„Happy New Year“ - Silvesterbräuche aus aller Welt

Wie schnell die Zeit zum Ende des Jahres wieder einmal rennt! Spätestens, wenn die letzten Geschenke ausgepackt sind, beginnen schon die Vorbereitungen für das wohl letzte Highlight im Jahr. Der Jahreswechsel und damit der Silvesterabend sollen schließlich gebührend gefeiert werden. Dabei stellt sich für viele die Frage: Bleibt alles so wie bisher oder machen wir etwas ganz anderes? Wer sich eine Auszeit vom heimischen Raclette, Bleigießen und Wunderkerzen nehmen möchte, der sollte einen Kurztrip ins Ausland planen. Dabei wird sich schnell zeigen: andere Länder, andere Bräuche. Denn nicht überall auf der Welt gelten allein der Schornsteinfeger, das Marzipanschweinchen und der Klee als liebgewonnenen Glückssymbole.

Von roten Dessous bis zum Apfelorakel

Ob in Dänemark, Spanien, Griechenland oder Österreich – jedes Land hat seinen ganz eigenen Silvesterbrauch, der entsprechend zelebriert wird. Zwar steht in den meisten Nationen am letzten Abend des Jahres das Zusammensein mit Familien, Freunden und Nachbarn sowie ein umfangreiches Essen im Vordergrund. Dennoch gibt es doch ein paar landesspezifischen Bräuche, die nicht unbedingt so geläufig sind. Hier eine Auswahl:

  • Italien: Das Tragen von ungetragener und geschenkter roter Unterwäsche soll Liebesglück verheißen
  • Griechenland: „Neujahrszocken“ entweder zu Hause oder im Casino
  • Österreich: Tanzen statt Böller. Hier darf der Wiener Walzer am Silvesterabend nicht fehlen
  • Schottland: Beim sogenannten „Hogmanay“ fließt jede Menge Whiskey
  • Spanien: Um Punkt Mitternacht isst man hier zwölf Weintrauben – für jeden Glockenschlag eine. Das soll Glück bringen.
  • Tschechien: Das Apfelorakel – ein Apfel wird halbiert und die Anordnung der Kerne (Kreuz oder Stern) gibt Auskunft über Unheil und Glück

Von Linsen bis Fleischtörtchen – kulinarischer Jahreswechsel

Während hierzulande meistens das klassische Raclette oder Fondue zum Jahreswechsel kredenzt werden, stehen in anderen Ländern durchaus andere Gerichte auf dem Speiseplan. Linsen – als Symbol für Glück und Geldsegen – dürfen dabei weltweit gesehen meist nicht fehlen. Sie werden sowohl in den USA als auch bei uns in Deutschland, in Italien und Tschechien aufgetischt. In England hingegen findet kaum ein Silvesterabend ohne Fleischtörtchen als Mitbringsel statt. Bei den Franzosen geht es hingegen etwas exklusiver zu: dort gehören Champagner, Leber und Austern zum Festmahl dazu.

Kuriose Silvesterbräuche

Während viele Silvesterbräuche durchaus nachvollziehbar sind, gibt es andere, die im ersten Moment etwas kurios klingen. Hier ein paar Beispiele:

  • USA: „Nothing Goes Out“ – am ersten Tag des Jahres darf nichts das Haus verlassen – auch nicht der Müll. Wenn doch, bringt es Unglück.
  • Portugal: Krach gemacht wird um Mitternacht nicht mit Böllern und Raketen, sondern mit Töpfen und Pfannen. Diese werden aufeinandergeschlagen, um so die bösen Geister zu vertreiben
  • Dänemark: Um Punkt 12 springen die Dänen gerne von einem Stuhl – das soll einem selbst Glück bringen.

 



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