Ischa Freimaak-Bremen

Aktuelles aus Bremen

Ischa Freimaak –
Bremens fünfte Jahreszeit

Spätestens wenn der Roland auf dem Marktplatz sein Papp-Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Ischa Freimaak“ umgehängt bekommt, beginnt für viele Bremer und Butenbremer die langersehnte fünfte Jahreszeit. In den folgenden 16 Tagen kann auf der Bürgerweide und eben auf dem Marktplatz nach Herzenslust gefeiert, geschlemmt und gelacht werden. Das größte Volksfest im Norden lockt alljährlich mit actionreichen und kinderfreundlichen Fahrgeschäften sowie einer Reihe von Buden und Ständen, die für kulinarische Leckerbissen sorgen. Außerdem kann in den Festzelten ordentlich gefeiert werden. Rund 320 Schausteller bieten dazu Nervenkitzel, Spaß und Gaumenfreuden für Jung und Alt. Von Herbstfrust und Langeweile kann in dieser Zeit also keine Rede sein!

Autoscooter auf dem Freimarkt
Freimarkt Luftballons
Kandierte Äpfel auf dem Freimarkt

© Nils Schröder Videography

983 Jahre Tradition

Die letzten beiden Oktoberwochen stehen in Bremen traditionell im Zeichen des Freimarkts. Und das bereits seit 983 Jahren, denn genauso lange wird das älteste Volksfest im Norden gefeiert. An den Ursprung erinnert noch heute der „kleine“ und historische Markt zwischen dem Rathaus und Unser Liebfrauenkirche. Während zur Anfangszeit der Fokus eher auf dem Verkauf von Waren lag, bekommen die Besucher heute ein buntes Programm mit spektakulären Fahrgeschäften geboten. Zu den ältesten Attraktionen auf dem Rummel zählt höchstwahrscheinlich der „Hau den Lukas“, der 1875 erstmals auf dem Freimarkt vertreten war.

Freimarkt Karussell

16 Tage Ausnahmezustand in der Stadt

Wenn am Himmel über Bremen ein gigantisches Höhenfeuerwerk zu sehen ist, weiß wohl endgültig jeder in der Stadt, dass die fünfte Jahreszeit auf der Bürgerweide los geht. Das Feuerwerk hat längst Tradition und findet immer am Eröffnungstag statt. Am Sonnabend darauf spielt gleich die ganze Stadt verrückt, denn dann zieht der bunte Freimarktsumzug mit rund 150 bunten Gruppen und Spielmannzügen auf kreativ geschmückten Wagen durch die Straßen der Innenstadt. Wer sich direkt an der Straße platziert, hat gute Chancen ausreichend Kamelle und Schokoladentäfelchen zu fangen, die traditionell in die Menge geworfen werden. Ohnehin herrscht an den gesamten 16 Tagen ein Ausnahmezustand in der Stadt, denn alles dreht sich hier um den Rummel. Während für die einen kulinarische Leckereien wie Schmalzkuchen, Fischbrötchen, Bratwurst, Zuckerwatte, Zuckerstangen ("Babbeler“) und Bremer Kluten im Fokus stehen, können andere von den zahlreichen Fahrgeschäften gar nicht genug bekommen.

Break Dancer- Bremer Freimarkt

© Lars Grochla, Aheads Agentur

Rasante und traditionelle Fahrgeschäfte

Ob gemütlich, gruselig, actionreich oder hoch hinaus: Wer über den Freimarkt bummelt, hat bei der Auswahl der Fahrgeschäfte zwischen traditionell und rasant eindeutig die Qual der Wahl. Viele Karussells können, wie das gesamte Volksfest, auf eine lange Tradition blicken. Zu diesen gehören das Riesenrad, Break Dancer, Happy Sailor, das Kettenkarussell und Hau den Lukas.

Manch einer mag sogar etwas melancholisch werden, wenn er mit seinen eigenen Kindern oder Enkelkindern ins Riesenrad steigt und denkt „da saß ich doch vor Kurzem noch selbst als kleiner Sprössling drin und habe die Stadt und die vielen bunten Lichter von oben bestaunt.“ Die gute Tradition wird auf dem Freimarkt stets mit Neuheiten gemischt, die ihre Premiere in der Hansestadt feiern.

Feiern bis zum Morgengrauen

Von der Achterbahn ins Bayernzelt und wieder zurück – so sieht für viele ein perfekter Abend auf dem Freimarkt aus. Während unter freiem Himmel die Fahrgeschäfte bis in den Abend hinein ihre Runden drehen, wird in den Festzelten schon ordentlich gefeiert. Ob im Hansezelt, im Riverboat oder in der Almhütte – vielerorts lockt eine großartige Stimmung. Wer es eher zünftig und bayrisch mag, der ist im genannten Bayernzelt genau richtig. Hier darf auch gerne stilecht mit Dirndl und Krachlederne der Maßkrug gehoben und auf den Tischen getanzt werden. Wem eine Partysause bis zur Sperrstunde um Mitternacht nicht ausreicht, der kann weiter in die Halle 7 ziehen und dort die Nacht zum Tag machen.

Abendkarussell auf dem Freimarkt

Übernachten in der Stadt

Längst haben nicht nur Einheimische den Freimarkt für sich entdeckt, auch Auswärtige nehmen das Volksfest gerne zum Anlass für einen Kurztrip in die schöne Hansestadt. Allerdings sind die Hotelzimmer meist schon früh ausgebucht und entsprechend hochpreisig. Als Alternative bietet sich eine Ferienwohnung an – so kann der Besuch ganz individuell gestaltet werden.

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